Ibex

 

TERA Ibex Rendering small

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Ibex ist die neue Richtung und das neue Ziel von TERA TU Graz. Es handelt sich hier um ein straßenzugelassenes, elektrobetriebenes Fahrzeug, wobei wieder der Grundgedanke unseres Vereins, Studenten der TU Graz Fachwissen im Bereich Automobilbau zu lehren und umzusetzen, das Zentrum bildet. Der Name unseres Projektes stammt wie bei seinen Vorgängern Fennek und Panther wieder aus der Tierwelt und benennt den Alpensteinbock auf Latein: Ibex.

Das Ziel unserer Entwicklungen ist die Implementierung von möglichst effizienten Fahrzeugtechnologien. Dies wird beim Prototyp Ibex so weitergeführt. Bei jeder Entscheidung wurde der Weg der maximalen Effizienz gewählt werden, wobei hier die Effizienz vom Gesamtfahrzeug als auch der einzelnen Komponenten betrachtet wurde. Das Projekt Ibex hat keinen kommerziellen Grundgedanken und soll deswegen auch nicht mit bestehenden Autos verglichen werden. Es steht Innovation im Vordergrund und die mitarbeitenden Studenten sollen die Möglichkeiten haben, mit neuen Ideen zu experimentieren und diese umzusetzen.

Für zukünftige Saisonen bei TERA soll das Forschungsfahrzeug Ibex eine Grundlage bieten. Es soll wie bei Fennek weitergearbeitet, verbessert und optimiert werden können. Deshalb wird bei der Entwicklung auf Flexibilität wert gelegt, um zukünftigen Teams das Arbeiten an verschiedenen Komponenten zu ermöglichen. 

Folgende Eckdaten sind die Grundlage für Ibex

§  Einzelzulassung (Vergleichbare Zulassungsklasse: L7e)

§  Reichweite mindestens 200km

§  Gewicht max. 450kg (ohne Traktionsbatterie)

§  2 Sitzplätze

§  Adäquater Stauraum

Die Anordnung der beiden Fahrer ist nebeneinander.  Es gibt bereits Fahrzeuge mit hintereinanderliegenden, oder versetzten Sitzen, welche erfolgreich umgesetzt worden sind. Wir sind aber der Meinung, dass bei einem Fahrzeug dieser Klasse die Sitze nebeneinander angeordnet sein sollten, da es für Fahrer und Beifahrer weitaus attraktiver und angenehmer ist. Ein ähnliches Beispiel ist das Thema Reichweite: die meisten mit dem Auto zurückgelegten Strecken sind kürzer als 100km. Mit einem heute erhältlichen E-Fahrzeug ist diese kurze Strecke ohne weiteres bewältigbar. Da grundsätzlich aber auch die restlichen Strecken mit dem eigenen Auto zurückgelegt werden sollen, ist die geringe Reichweite Nicht-Kaufkriterium bei E-Fahrzeugen schlechthin. Deswegen haben wir uns für die Entwicklung eines ausreichend großen Akku entschieden, welche Reichweiten über 200km ohne Probleme realisiert.

Um eine Reichweite von 200 km zu erreichen, ist ein effizienter Antriebsstrang unerlässlich. Jedoch ist diese Reichweite erst in Kombination mit einem gut ausgelegten Akku mit einer ausreichend großen Kapazität möglich. Aus diesem Grund ist ein Akkupaket mit einer Kapazität von 22kWh von uns entwickelt worden. Unsere geringe Fahrzeughöhe haben wir durch die Positionierung unseres Akku zentral hinter unserer Monocoquerückwand realisieren können. Bei Elektromotoren scheiden sich die Geister, ob ein schaltbares Getriebe oder eine Anpassung der Motorspannung effizienter ist. Wir haben uns für ein Getriebe entschieden, da dieser neben hoher Effizienz auch erhöhten Fahrspaß bringt. Aus diesem Grund ist unserem Zentralmotor ein 3-Gang Automatik-Schaltgetriebe nachgeschalten. Warum ein Zentralmotor? Die Vorteile von Radnabenmotoren, scheinen am Papier zwar zu überwiegen, aber aufgrund der hohen ungefederten Massen an den Fahrzeugaußenseiten, sowie der doppelten Elektronik etc. wurde ein großer Motor mit Getriebe als Lösung gewählt.